Boekgegevens
Titel: Die Deutsche Sprache: ein Lehrbuch zur erlernung der deutschen sprache nach der directen Methode
Deel: Zweiter Teil B. Übungen
Auteur: Esmeyer, J.; Horn, M.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh & Van Ditmar, 1899
2e, vollständig umgearbeitete und verb. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 3693
URL: https://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200579
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   Die Deutsche Sprache: ein Lehrbuch zur erlernung der deutschen sprache nach der directen Methode
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bei b— §ubn. Kein einzig - Sögel lebt unter b— (Erbe, oiete
batten ficb auf b— (Erbe auf, anbre treiben ficb auf b— 2Baffer
umber, noch anbre waten mit ibr— taug- Sein— (Siebrj.)
in Sümpf- umber. Die Söget finb gteicb mit b— SageSanbrud)
mach, geben aber auch f^on mit b— Sonnenuntergang ju—
9iube. Dabei fe^en fie fich gern auf ein— erhöbt— ©egenftanb.
Sie fchtafen auf ihr— Süß- fibeub unb tegen fich nicht auf
b— Seite, mie bie funbe unb Kaben, menu fie auch gleich auf
b— 6rbe ruhen.
Sur atHeberhotung.
Der Söotf unb ber Kranich.
.'pöret mir ju unb üernebmt ein artige« Stüctchen oom Botfe,
■iöie er jn bauten bereit ift für ©ute«, ba§ er empfangen.
Auf bem Anger fanb er ein ^45ferb, moran nur bie Knochen
Übrig maren, boih hungert' ihn febr, er nagte fie gierig,
Unb eä fam ihm ein fpibige« Sein bie Cluer' in ben Kragen;
Ängftlicb ftettt' er fich an, e« mar ihm_ übet geraten.
Soten auf Soten fenbet' er fort, bie Ärjte ju rufen;
SJiemanb oermochte ju helfen, miemoht er große Selobnung
Allen geboten. Da melbete fich am (Eube ber Kranich,
iKüt bem roten Sarett auf bem öaupt. Sbm flehte ber Kranfe:
„Doftor, helft mir gefchwinb üon biefen 9?öten! ich geb' Guch,
Sringt Shr ben Knochen heraus, fo üiel Shr immer begehret."
Alfo glaubte ber Kranich ben Borten unb ftecfte ben Schnabel
S){it bem faupt in ben Diachen beS BolfS unb holte ben Knochen.
„Beb mir!" heulte ber Bolf, „bu thuft mir Stäben! fchmerjet!
Saßt nicht mieber gefcheb'n! für beute fei eS üergeben.
Bär' eä ein anbrer, ich hätte ba« nid)t gebulbig gelitten."
„©ebt (fu^ jufrieben", üerfe^te ber Kranich, „Shr feib nun genefen!
©ebt mir ben Sohn, i^ bab' ihn üerbieut, ich bab' Chich geholfen."
„.•pöret ben ©eden!" fagte ber Bolf; „i^ habe ba« Übel,