Boekgegevens
Titel: Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
Auteur: Susan, Seligman
Uitgave: Harlem: Erben F. Bohn, 1863
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8459
URL: http://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201995
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Bellettrie, Duits, Schrijvers, Naslagwerken (vorm)
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   Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
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^altmijj bcê 16. Stegimetitö (geiiicv SIJajcftat Dem Äönig aiijeigeii
fotl. (£ie, ^err -Hauptmann," weiiDet cv ft^ au einen, Den ei-
nigt leiDen ïann, „tragen mit 3f)rer Compagnie Die größte ©chnlb-
3cl) beftdnDig mit 31)nen jn fämpfen, Denn 3f)re ®Jann|'cf)aft
jeic^net ftc^ immer Durc^ ^Jfalpropretd nnD 9ïachlapigfeit anê. ®Jer«
fen (gie ftcf) Daö unb nehmen (£ie 3f)re Sente beffer jufammen.
ÏOïorgen früh fe*^^ tritt i'aö 33ataiIIon jum ^arabemarfd)
an, nachdem eö ftch »orher in Äompagnien unb 3wgcn fleißig geübt
hat." Damit breht er ftch um mtb geht ab. Die brei jtapitänö
gehen wüthenb auf ihre Äompagnien loö unb namentlich ber, ber bie
legte ïïïafe empftng. @r legt bic .§änbe auf bem Dïücfen jufammcn,
bcift bie Sippen auf einanber unb fpajiert pifchcn ber Kompagnie
nnb ben Unteroffijicrcn eine 3eit lang ftiUfchwcigenb anf tmb ab.
Sllöbann tritt er bei Seite tmb ruft bie .§crren Offtjiere. „ 3)?cine
^enen, ich habe eö mir immer jum @efeg gemacht, 3f>te Unattf»
mertfamfeiten tmb gehler nicht »or ben Senten ju rügen, bamit 3hr
Slnfehcn nicht leibet. 9lber, meine Herren, nad) beut waö hcte
Vorgefallen," — babei ringt er »erjWciflungö»oll bie ^änbe —
„ fönnte man eö ntir ni^t übel nehmen, wenn ich Dfftjiere unb
3Wannf(^aft über einen Äamm fcheere: benn Sie alleiit tragen bie
^auptfchnlb, meine ^erren. (Si freilich, eö ift »iel leiditer bie
Äaffeehättfer ju befuchen nnb jtch burch Sergnügimgen ju wäljen,
alö ben Dienft in ber Äompagnie ju »erfehen. SBiffen Sie benn baö
(Snbrefultat nnferer heutigen ^arabe? 3a, meine .^erren, ttnb
Dttr^ 3hre Schulb, betm waö fann ber Kapitän thun, wenn ihn
bie Dfftjiere nicht unterftügen ? £> @ott im .^immel, eö ift mei«
ne Compagnie gewefen, bic h^f^ft malpropre auöfah, bcr feinen
Sritt hatte, bie baö ©cwchr jum Srbarmen trug, fttrj, bie Die
ganje ^arabe »crbarb. Daf bcr Äommanbircnbc im höchftcn 3orne
fortgeritten ift, fönncn Sic ftch i^eideu- So ein Schanbmarfch fei
ihm in feinem Seben nicht »orgcfommen, obcnbrein ba Daö Ser«
rain Daö günftigftc »on Der 2Belt gewefen fei. dx wiß Untcrfn«
d)ung anorbnen tmb id) muf baö @anje büßen, meine «öerrcn.
Slber bie Äontpagnic foll ein Donnerwetter regieren! Äommen
Sie, meine .§crren! Unb Sie, mein §crr Sieutenant," wenbet
er ftch an eilten, ben er cbcnfatlö niét auöftehen fann, „ baf 3hr
3ug ber fchmählidjfte war, hat mich gar nicht gcwunbert. [Kccbtö
tmb linfö fchwenft, foimirt ben Äreiö! gelbwebel, lefen Sic mir
bic Seilte »or, beren Slnjiig heute Siorgcn »or bem Sluörüden