Boekgegevens
Titel: Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
Auteur: Susan, Seligman
Uitgave: Harlem: Erben F. Bohn, 1863
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8459
URL: http://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201995
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Bellettrie, Duits, Schrijvers, Naslagwerken (vorm)
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   Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
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SOSciiit er baê erreicht h'it, waë man für beii ©ipfel fer Oereb«
famfeit ^Iten möchte, wenn er gïeichfam unieer blirft, urn bie
SSewunbermig, bie er ^crBcrgebra^t, mit ^cih^Iéi^el" ä"''effac^«
ten, bann finft feine ©eftalt »ieber jnfammen nnb and) feine Stimme
fällt !)«at) bis jnm fonberbarften gïfiftern, baê jemaïê anê ber
Srnft eineé 3)tenf(^cn h«Borgrfpmmen. Diefeö feltfame ,§erab«
ftimmen, ober »ielme^r gaïïentaffen beê ?(uêbrnrfê, ber ©eberbe
unb ber Stimme, wel^eê 33rougI)am in einer 5?oüfommenf)eit be«
tti^t, wie eê bei gar feinem anberen Stebner gefunben wirb, bringt
eine »unberbare SBirfung herBor; unb jene tiefen, feierlichen, faft
hingemurmelten SBorte, Die jebod biö auf ben Slnhaud) jeber ein«
jelne Selbe Bollfommen Bernehmbar ftnb, tragen in ftcïh eine ßait«
bergewalt, ber man nid}t »iberftehcn fann, felbft wenn man fte
jtim erften Sïale f)ört unb ihre eigcntlidbe SSebeutung unb SBirfting
noch fennen gelernt hat. SD?an glaube nur nid)t etwa, ber
Stebner ober bie 9ïebe fei erfd}6pft. 2)icfe gemilberten Slirfe, biefe
gebämpften ïönc bebetiten nicJjtö weniger alé ben Vlnfang einer *Per«
orajion, womit ber 3tebner, alö ob er fühle, baj? er etwaö ju
weit gegangen, feine ©egner wieber befdnftigen will. 3in ©egcn«
theil, biefeê 3"fammenfrümmen bcê Seibeê ift fein
Schwäche, unb biefeö gallenlaffen ber Stimme ift fein Sorfpiel Bon
gurcht tmb UitteriBürfigfeit: eê ift baê lofe, hangenbe SSorbeugen
beê Seibeê bei einent Siinger, ber bie ©elegenheit erfpdht, wo er
feinen ©egner befto gcwaltfamer ttmwinben fann, eê ift baê
rüdfpringen beê ïigerê, ber glei^ barauf ntit befto ftcherern Sral«
len auf feine Seilte loêftürjt, eê ift baê 3eid}en, baß ^ieinrii^
Srougham feine ganje Sïüftimg anlegt unb feine mäd)ttgfte SBaffe
ergreift. 3" feinen 3lrgumenten war er flar unb überjeugcnb; in
feiner Sefchwörung ber Setbenfcl:)aften war er jwar etwaê hod)mü«
thig, bod) aud) mäd)tig nnb ftegreich; jegt aber legt er ben leisten,
ungeheuerften $feil auf feinen Sogen — er wirb fürchtcrlid) in fei«
neu 3nBeftiBcn. SBehe bem Staune, bem jeneê Wuge, baê Borher
fo ruhig unb blau war, jejjt entgegenflammt auê bem geheimnif«
Bollen ®unfel biefer jitfammcngejogenen Sraunen! ä>che bem
SBicht, bem bie)e halbgeflüfterten SBorte ein Sorjeichcn finb Bon
bcm Unheil, baê über ihn heranfchwebt!
Söer alê ein grember »ielleidht heute jum erften Stal bie ©alle«
rie beê ^arlainentê befud)t, weiß nicht, waê jegt fommen wirb.
(Sr fieht bloê einen Staun, ber ihn mit feinen Slrginneuten über«