Boekgegevens
Titel: Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
Auteur: Susan, Seligman
Uitgave: Harlem: Erben F. Bohn, 1863
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8459
URL: http://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201995
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Bellettrie, Duits, Schrijvers, Naslagwerken (vorm)
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   Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
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bcii gcwähltcfteii SJîaterialicn bebujitt, unb mögen jte fommen aué
weitem gac^e beé SSiffenê eê immerhin fein mag, fo enthalten fte
bodh beffen reinfte Sffenj. 5Dîan ftif)U, baf fte aïïe nad» eiiter be-
ftimmten jRicbtung hingebogen werben, ttnb jwar h'i'gcbogen tnit
einer ftarfen Äraft; aber biefe Äraft ift noch imm« unilc^tbar
wie ber SBinb, itnb wie Pou biefem, weif ntan nit^t, woher fte
îommt unb wohin fie geht.
2Benn aber eitte hinrei^enbe Slnjahl fon biefen Slnfaitgêfâgen
ûorauêgefchirft ftnb, wenn jeber ^itlféfaÇ, ben menfchliche fflSiffen«
fchaft jttr geftfteHung einer gdjluffolge bieten fann, in Sieitft ge«
nommen worben, wenn jeber ©nfpruch biirch eineneinjigen (gtof
erfolgreich »orgefi^ioben ift, wenn baë gctnje \§eer politifchcr unb
moralifther ÏÏSahrheiten itt Schiachtorbnuug fteht — bann bewegt
eö ftch »crwdrté jur ©ntfcbeibung, feft jufantmen gefdhïoffen wie
eine macebottifche ^ha^anr/ «nb unwiberftehUch wie §od)lânbcr,
bie mit gefâtltcm Sajonettc einbrittgen.
3ft ein ^auptfag gen>onnen mit biefer fcheinbaren (gthwâche
tmbUnftcherheit, wohinter ftch aber eine wirfli^e Äraft unb geftig«
feit »erborgen hieft, bann erhebt ftch ^er 3îebner, fowoht förper«
li^ als geiftig, unb mit ftthnerem unb fttrjercm Angriff erficht er
einen jweiteit .gattptfag. ïîad) bem jweiten erfdmpft er einen
britten, nach betn britten eilten »ierten, ttnb fo weiter, biö alle
^rinjipien unb bie ganje 5J>hilofophie ber Streitfrage gleidifam
erobert ftnb, biö jeber im ^aufe, ber Dhren siim §örcn unb ein
§erj 5um giihlen hat, »on ben äSahrheiten, bie er eben »ernom«
tuen, fo unwiberftehli^, wie »on feiner eigenen Œrifteuj, über«
jeugt ijî, fo baf Srougham, Wollte er hier ftehen bleiben, fchon
unbcbingt alö ber gröfte Sogifer ber St. Stephanöfapelle gelten
fönnte. Sie geiftigen ^ülföquellen beö SDZarateö finb wirflidi be«
wtinberungöwürbig, unb er erinnert faft an baö altnorbifdje SDfähr«
d)cn, wo einer immer bic erften a}Jeifter in jebem gadie beö
2Biffenö getöbtet hat unb baburdh ber Alleineibe ihrer fämmtlid)en
©eifteöfdhigfeiten geworben ift. Ser ©egcnftanb mag fein wie
er will, erhaben ober gemeinpldgig, abftiufe ober praftifd), fo
femit ihn bennoch Heinrich Srougham, unb er fennt ihn ganj
auö betn ©runbe. Anbre mögen mit ihm wetteifern, ja einer
ober ber anbere mag ihn fogar übertreffen in ber Äenntnif ditf«
erer Schönheiten ber alten Literatur, aber 9tientanb ift tiefer alö
er biirchbriingen »on ber herrlid)eu unb glühcnben ^i^hilofophie,