Boekgegevens
Titel: Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
Auteur: Susan, Seligman
Uitgave: Harlem: Erben F. Bohn, 1863
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8459
URL: http://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201995
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Bellettrie, Duits, Schrijvers, Naslagwerken (vorm)
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   Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
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5!)
Divlampc ge^ocft ju haben fcbeint, biö nicht bloö Die Stüthe Des Se«,
benö, fonDeni Die Sebenöfraft felbft ju eviöfchen begonnen; unD Doch
ift eö Diefe fcheinbar hülflofe ©eftalt. Die alte SUigen Deö gaujen
^anfeö auf fich sieht, unD Die fo wie fie ftch in ihrer mechanifchen,
autoniatifchen SBeife jnnt Jtnfftehen bemüht, alle Schnellfchreibev
hinter unö in flucheuDe Bewegung fegt, währenD alle Süden auf Der
©allerie, alö fei; fie ein maffineö Steingcwölbe, anögefnllt wer«
Den, unD Durch Die beiDen Seitenthüren noch Doö ©eiüicht Der
DraiifenftchenDen SDJenfdjenmenge heteinDrmigt. Unten im .^anfe
fd)eint fich ein gleicheö 3ntereffe fiinD ju geben; Denn fo wie jene
©eftalt ftd^ langfam in einer »ertifalen Krümmung, oDer vielmehr
in einem vertifalen Sidsadfteifjufammengefügter Sinien aiiöeinanDer
widelt, fiiiD Die $aar fonnigen ßeloten auf k'iben Seiten, bie ftd)
fdjreienD entgegen bämmen wollten, fchnell wieber auf ihre Sige
jurüdgefunfen, alö hätten fte eine verborgene 3i>inbbüchfe unter ber
!Robe beö Sprecherö bemerft.
biefem vorbereitcnben ©eräufd} unb währeiiD ber athemlofeii
Stille, bie barauf folgte, h^t ftd) ^cnn) Srougham langfam unb be«
Dächtigen Sd)ritteö Dem Sifche genähert, unb bleibt bort jufammengebüdt
[tehen—Die Schultern in bie ^öhe gejogen, ber Äopf Vorwärtö gebeugt,
feine Dberlippe unb Sfafenflügel in jitternber Sewegiing, alö für^«
te er ein SBort ju fpred)en. Sein Sluöfehen, fein ffiefen gleid)t faft
einem jener 5)}rebiger, bie auf freiem gelbe — prebigen, nid)t
einem mobernen 9)?anne biefer Slrt, ber bie müßige Sonntagömenge
nach ftd) sieht, fonDern einem folcfcen ^'rcDiger anö alten ßeiten, Der
Die ^Reinheit Deö ©laubenö ju erhalten iiiiD in ber SBilDnifj ju ver-
breiten fuchte, wenn fie auö Der StaDt unD felbft auö Der Äirche
verbannt war. Sie Söne feiner Stimme ftuD voü unb mtlobifch,
bo(^ fte erheben fich langfom, bebächtig, unb wie man ju glauben
vcrfu(^t ift, auch fehr mühfam, fo baf man nidit weiß, ob bie
geiftige Sliacht beö SRanneö unfähig ift, ben ©egenftanb ju beherr«
f^en, ober ob feine phvfifd)e Äraft unfähig i|t, i^n auöäufprechen.
Sein erfter ^iag, ober vielmehr bie erften ©lieber feineö Sageö —
benn man finbet balb, Daf bei ihm jeDer Sag in gorm unD ©ehalt
weiter reicht, alö Die ganje 3ieDe mand)er anberen Seilte — fommen
fehr feilt unb unfid)er hervor, unD überhaupt fo entfernt von Der
eigentlichen Streitfrage, Daß man nid)t begreifen fann, wie er fie
Darauf hinbiegen wirD. 3eDer Diefer Säge, freilich, ift tief, flar,
an unD für ftd) felbft befriebigeuD, ficbtbar mit fünftlidier ®ahl auö