Boekgegevens
Titel: Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
Auteur: Susan, Seligman
Uitgave: Harlem: Erben F. Bohn, 1863
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8459
URL: http://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201995
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Bellettrie, Duits, Schrijvers, Naslagwerken (vorm)
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   Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
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imö eine iicibifi^e Unbehagltt^feit uiiferS S^vvaniien öevgällt I^at
SOhnn gaujeö ^crj war »olt in Mcfcin S(ugcnt)Ii(fe; Me (§rim
neruug fo manches SScrgangencii brängte ftdh (»t "«itte geete, uttb
bte Shräneit faincn ttitr tti bte 2(itgeit.
CSeiben be« jungen ffierttjer«.)
(Solma'e Älage.
ift Stacht! — ich nßci», Bcvloveu auf bem ftiivmifdhett
Jpügel. 2)ci- SBittb fauft im ©ebivge. 2)cr ©tront h^ult bett
gelfett hiiwt- <&utte fchü^t mi^ i)or bem Siegelt, mich
2]evlaffne auf betn ftürmifchen ^ügel.
„Sritt, 0 SDtoitb, auö beinen 2Bolfcn! etfi^eiuet, Sterne ber
Stacht! Seite tnich irgcttb ein Strahl jtt bem Drte, »o meitte Siebe
ruht, «on beit 23efchi»erben ber 3agb, fein Sogen neben ihm ab«
gefpamtt, feine ^itnbe fd^nobenb um ihn! Slber hier muß ich
allein attf bem gelfen beg »eriüadhfenen Stromö. 2)er Strom ttnb
ber Stitrm fauft, ic^ h^te nicht bic Stimme meineö ©eliebten.
„ ^arum jaubert mein Salgar? §at er fein Sßort Bergeffen? —
Da ift ber gelö unb ber Saum, ttitb hier ber raufcheube Strom!
SItit einbrechenbcr 5tadht «crfprachft bu bicr ju fei^n'; a(t! wohin
hat ftch mein Salgar »erirrt? Ttit woßt' ich Riehen, 'terlaffen
Sater unb Sruber! bie Stoljen! Sange ftnb uitfere ©efchlechter
geinbe, aber wir ftnb feine geinbe, o Salgar!
„Sdhweig' eine aSeile, o SSinb! ftiH eine fleine SBeile, o Strom!
bap meine Stimme flittge burch'ö il)al, baß mein aBaubcrer tnidh
höre. Salgar! ich^ bin'ö, bie rttft! ^ier ift ber Saum unb ber
geig! Salgar! mein Sieber! hier bin id); warum jattberft bu ju
fommen ?
„Sieh', ber Stonb erf(^)eiitt, bie glitth glänjt im Z^aXi, bic
gelfen j'tehen grau, ben ^ügel hinattf; aber id) feh' ihn nicht auf
ber >§öhe, feine ^unbe cor ihm her »erfünbigen nidht feine Sin«
fünft. §ier muß ic^ ft^en allein.
„Slber wer ftnb, bie borttntten liegen auf ber.§eibe? — SOtein
©eliebter? SDJeinSrttber? —SJebet, o tneine greunbe! Sie antworten
nicht. SBie geängftet ift meine Seele! - 31^, fte ftnb tobt!
3h*e Sd)Werter roth »om ©efechte! £) mein Sruber, mein Sru«
ber! warum h^ft bu meinen Salgar erfdtlagen? £) mein i^al«