Boekgegevens
Titel: Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
Auteur: Susan, Seligman
Uitgave: Harlem: Erben F. Bohn, 1863
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8459
URL: http://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201995
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Bellettrie, Duits, Schrijvers, Naslagwerken (vorm)
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   Handbuch der modernen deutschen Prosaisten: mit biographisch-literarischen Erläuterungen
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ktvügcu, alö bic'ä^ogel, Die in Die gemalten Jvaubeii beö
ßeuriS hi'iei" pifftf"; '"ff'" fte fie^ ie^'em ®inbrurf, befonDevö
Den Säiifc^ungen Dev Äunft, öiet nngeiüaf)rfamer unD treul)erjtger
übetliefen, alö feinere unb fdltere, fclgli(^ aui^ gefct;eibteve 8eute ju
t^un ))fiegen, welche man fo leicht nic^t verhinbern fann, burcb ben
ßauberbunft, ben man um fte l^er niöcht, buvc^jufehen.
Uebrigenö ma^t ber SSerfaffer biefer @efct)i(|te t)ier bie 3(nmer-
tung: „ 2)ie grope 5)if^)oft5ion Der Slbberiten, fic^ von ben fünften
ber (Sinbilbimgöfraft unb ber 9lac^ahmuitg täufcl)cn ju laffen, fe«
eben nic^t baö, waS er am icenigften an i^nen liebe." @r mag
aber wo^l baju feine befcnbern Urfad^en gehabt l)aben.
3n ber 3;l)at haben 2)id)ter, 3;ontiinftler, SWaler, einem aitfge^
Härten unb verfeinerten ^ublifum gegenüber, f^limmeö S^jiel;
unb gerabe bie eingebilbeten Senner, bie tinter einem folct}en
^publifum immer ben gröpten .Raufen ausmachen, finb am fch»er=
ften JU befriebigen. Stnftatt ber ©nwirfung ftilt ju h«ltcn, thut
man alles, ivaS man fann, um fte ju verhinbcrn. Slnftatt 511 ge^
niesen tvaS ba ift, räfonirt man barübcr »aS ba fci;n fönnte.
3lnftatt ftch jur Silufton 511 bequemen, wo bie Sßernichtung beS
3aubcrS ju uicbtS Dienen fann als unS cincS SScrgnügcnS 5U berau^
ben, fe^t man, ich welche finbifcbe (Shre barein, ben
gilofofcn jur Unjeit 511 machen; jwingt ftdh ju lad)cn, wo ?eute,
bie ftch ihrem natürlichen ®cfühl überlaffen, Shränen im Sltige
h<iben, unb, wo btefe la(^en, bie 9fafe jti rümpfen, um fich baS
4nfehen äu geben als ob man jn ftarf ober ju fein ober ju ge^
lehrt fei), um ftd} von fo waS auS feinem ©leichgewidjt fetten
311 laffen.
Slber auch bie wirfliclten ,$lenncr Verfümmern ftcb felbft Den
nuf, ben fte von taufenb S)ingen, bie in ihrer Strt gut finb, ha-
ben fönnten, burd) 5ßerglcichungen berfclben mit 3)ingen anberer
Slrt: ®ergleid)ungcn, bie meiftcnS ungerecht tmb immer tvibcr tin--
fern eignen Sßorthcil finb. Senn baS waS unfre ©telfeit babei ge»
winnt, ein Vergnügen ju verachten, ift boch immer nur nn
Schatten, nach weld)em wir fi^nappen, inbem tniS baS wirtliche
entgeht.
ffiir ftnbcn Daher, bap eö allejeit unter nod) rohen 3)Jenfchen
ivar, wo bie Söhne beS 9)JufengotteS jene gropen SBtmbcr tbaten,
wovon man nod) immer fpric^t, ohne recht ju wiffen waS tnan fagt.
3)ie SBälDer in S^bracicn tankten jur Seier DeS CrfeuS, unD Die