Boekgegevens
Titel: Deutsche Poesie für Gymnasien und Realschulen
Auteur: Schwippert, P.A.
Uitgave: Haag: Henri J. Stemberg, 1881
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 8058
URL: http://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_201841
Onderwerp: Taal- en letterkunde naar afzonderlijke talen: Duitse letterkunde
Trefwoord: Literatuur (fictie en non-fictie), Duits, Gedichten (teksten), Leermiddelen (vorm)
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   Deutsche Poesie für Gymnasien und Realschulen
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12
Und fand die Eiche halb zersplittert.
Da sah er mit Bestürzung ein,
Er könne hier nicht sicher sein.
Mit umgekehrtem Eigensinn
Begab er sich zur Erde hin
Und baut in niedriges Gesträuche,
So scheu macht ihn der Fall der Eiche.
Doch Staub und "Würmer zwangen ihn
Zum andern Mal davon zu ziehn.
Da baut er sich das dritte Haus,
Und sucht ein dunkles Büschchen aus.
Wo er den Wolken nicht zu nahe,
Doch nicht die Erde vor sich sähe ;
Ein Ort, der in der Ruhe liegt,
Da lebt er noch und lebt vergnügt.
Vergnügte Tage findet man,
Woferne man sie finden kann.
Nicht auf dem Thron und nicht in Hütten .
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Kannst du vom Himmel es erbitten,
So sei dein eigner Herr und Knecht!
Dies bleibt des Mittelstandes Recht.
13. Die Schlange.
In Afrika war eine Schlange
Die alle Tier' ohn' Ursach' bifs,
Und was sie bifs, das trieb's nicht lange.
Die Wunde schwoll, es starb gewifs.
Dies ging ihr lange Zeit von statten.
Bis, da sie einst im Grase spielt,
Sie endlich ihren eignen Schatten
Für eine fremde Schlange hielt.
Da bifs sie, weil sie es nicht wufste,
Mit einer solchen Wut nach sich,
Dafs sie davon selbst sterben mufste.
Daran, Verleumder, spiegle dich.