Boekgegevens
Titel: Die Deutsche Sprache: ein Lehrbuch zur erlernung der deutschen sprache nach der directen Methode
Deel: Zweiter Teil B. Übungen
Auteur: Esmeyer, J.; Horn, M.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh & Van Ditmar, 1899
2e, vollständig umgearbeitete und verb. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 3693
URL: http://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200579
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   Die Deutsche Sprache: ein Lehrbuch zur erlernung der deutschen sprache nach der directen Methode
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5Ó Jïito. (raicgen Smpf.) baê Äinb tu ber Biege. Crft
(«iegeu ob. wägen), bann wagen. 6r (((^teifen Srnpf.) baä
üJiefjer. Der ^einb ([(hleifen Smpf.) bie ^eftung.
14. Se^e baê ^citoort in bie paffenbe ^orm:
Der 'ilraber unb fein ©aftfreunb.
Gin fponif(her Gbetmann hatte einft im ^ocne einen arabifchen
Süngüug (töten). Son ben Begteitern be§ (ïrmorbeten (Derfol=
gen), (fliehen) er unb (oerbergen) fi(h ihren Süden, inbem er
eine ©artenmauer (überfteigen). Da (erbliden) er ben ^errn be3
Martens, (mitteilen) ihm fein äliiggef^id unb (bitten) ihn um fei=
neu Schüfe. Stillfchweigenb (pflüden) ber äJlann einen ^-Pfirfich,
(burchbrechen) ihn unb (barreichen) bem Schufeflehenben eine
C)älfte. „((Sffen)", (fagen) er, „fo (fein) bu meiner ©aftfrennb--
fchaft unb meinet SchnfeeS ficher". SSenige Stunben fpäter (brin=
gen Smperf.) man ihm bie Seiche feineä erf^lageneu Sohne»
iuu §au§, unb mit (Sntfefeen (ertennen Smperf.) er in feinem
Schüfeling ben 3Jtörber. Iber feiner Verpflichtung eingeben!
^betämpfen Sntperf.) er feinen Schmerj, (reichen Smperf.) bem
■ßbelmanu feine -ttaub unb (fprechen): „Du h^ft meinen Sohn
(töten), aber ich (ehren) ba§ Otecht ber ©aftfreunbfchaft. (fliehen),
ehe einer ber äJJeinigen bich (entbeden). 'Jim 2;hore (erwarten)
bich ein fd)nelle§ (ï^liehen) unb (bauten) bem aillmächtigen,
t)er mir bie i^raft (geben ^räf.) meinen 3orn ju bewältigen
unb ba§ Serfprechen ju erfütten, welche^ ich bir (geben).
15. Sefee baä .3eitn)ort in bie paffenbe Spornt:
Der Söwe unb bie SOianä.
(Sin Söwe (fchlafen) in feiner Jpöhle, um ihn her (fpielen) eine
luftige SOiöufefchar. (ïine berfelben (friechen) eben auf einen
heroorftehenben Seifen, (herabfallen) unb (weden) ben Söwen, ber
fie mit feiner gewaltigen ïafee (fefthalten). „^Ich!" (bitten) fie,
„(fein) boch großmütig gegen mich arme§, unbebeutenbeä ©efchöpf!