Boekgegevens
Titel: Die Deutsche Sprache: ein Lehrbuch zur erlernung der deutschen sprache nach der directen Methode
Deel: Zweiter Teil B. Übungen
Auteur: Esmeyer, J.; Horn, M.
Uitgave: Rotterdam: Nijgh & Van Ditmar, 1899
2e, vollständig umgearbeitete und verb. Aufl
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: Obr. 3693
URL: http://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200579
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   Die Deutsche Sprache: ein Lehrbuch zur erlernung der deutschen sprache nach der directen Methode
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6. a^aä bcbeuten:
2Bir ttjollen ein ©Wäc^en ^meinnbachtjiger trinten. ®ib bem
Settler einen See^fer. befteht anä 6 Sanfenbern, 5
^nnbertern, 2 gehnetu unb einem Einer. Er ift au§ ben breißiger
Sahren. Er ift in ben fünfziger Satiren geboren nnb jmar im
3lufange ber fiinfjiger. Sft ei" ein Sierjiger, ich hielt ihn für
einen Fünfziger? 3wei S^reier machen einen Sechfer. Sft baä
nennunbfiebjiger? hätte benfetbeu für fünfunbachtjiger ge-
hatten.
:Sur SÖteberholung.
2Ber ben Äern haben mi(t, muB bie fnaden.
Scr Kern einer ift füß nnb mohlfchniecfenb. Er ift aber
cingefchtoffen in eine harte Schate, bie oft nur fchtner ju jer--
bre(hen ift. Ber fich baher ben angenehmen ©enuß eineä SJuB--
terneä üerfchaffeu mitt, barf bie 5)Uihe be« Öffnenä ber harten
Schate nicht f(heuen, er muß oft fogar ©ematt baju anmenben.
So ift eä im menfihtichen Seben. ÜBer ein tüchtiger Menfch itier--
ben, mer in Munft nnb 2Siffenf(haft Sreffticheä teiften mitt, ber
muß fi(h'ä üiet Mühe unb 3lnftrengung toften taffen. Wittes
mahrhaft ©ute unb ©roße erforbert 3trbeit nnb ^Jampf. ®aä
©otb tiegt tief in ben Sergen, bie Fru(ht hängt hoch auf ben
Säumen. 2anb ift noch nicht entbectt, mo bem -hungrigen
bie gebratenen Sauben in ben 3Jhmb ftiegen, nnb bie Erjähtung
üon „Sifchtein becf bi(h!" ift nur ein 3[liär(hen. — Ein Sanb--
mann gebuchte auf feinem getbe eine gute Ernte ju hatten. ®a
jog er im Frühting hinauö auf feinen Bieter unb pftügte unb
bej^tetttc ihn mit Mühe nnb 'Jtnftrengung. Sm Sommer fanb fiih
manchertei Unfrant ein; er jätete eä ohne Serbruß an« unb mar
unabtäffig thätig. 3ltä nun ber /perbfi fam, ba mar fein Fetb
mit ben hevrtiihften Früchten gefegnet nnb feine 3lrbeit mürbe
ihm reichtiih getohnt. Einft trat fein 9{a(hbar ju ihm unb fragte
ihn: „2Bie geht eä boch jn, baß bein Bieter üiet mehr unb üiet