Boekgegevens
Titel: Soziale Pädagogik auf erfahrungswissenschaftlicher Grundlage, und mit Hilfe der induktiven Methode, als universalistische oder Kultur-Pädagogik
Auteur: Bergemann, Paul
Uitgave: Gera: Theodor Hofmann, 1900
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: IWO 670 J 10
URL: http://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200003
Onderwerp: Pedagogiek: sociale pedagogiek
Trefwoord: Sociale pedagogiek, Handboeken (vorm)
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   Soziale Pädagogik auf erfahrungswissenschaftlicher Grundlage, und mit Hilfe der induktiven Methode, als universalistische oder Kultur-Pädagogik
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558 IV. Teil. Kinderscliutz und Volkserzieliung.
Gewerbevereins für Eheinland-Westfalen" mit Lesezimmer und
eine öffentliche Lesehalle des „BildungsVereins". Eisenach: kleine
Lesehalle mit Bücherei in der „Werneburg-Stiftung". Erfurt:
städtische Lese- und Bücherhalle. Frankfurt a. M.: 2 Volks-
bibliotheken und 4 Lesehallen, je eine Bibliothek und je 2 Lese-
hallen der „Gesellschaft zur Verbreitung nützlicher Volks- und
Jugendschriften" und des Vereins „Freie Bibliothek und Lese-
halle"; städtischer Zuschufs 6000 Mark. Freiburg i. B.: All-
gemeine Volksbibliothek mit Lesehalle, gegründet und unterhalten
vom „ Volks-Bibliotheks-Verein"; städtischer Zuschufs 1000 Mark.
Friedberg in Hessen: kleines Lesezimmer des „Volksbildungs-
vereins". In Göttingen hat der „Allgemeine deutsche Schul-
verein" im Jahre 1898 eine Volksbibliothek begründet, die jetzt
an den Verein „Volksbibliothek" abgetreten worden ist. Gotha:
Volksbibliothek und Lesehalle, auf Grund eines Legates ein-
gerichtet und verwaltet von der „Gemeinnützigen Gesellschaft"
mit städtischer Unterstützung von jährlich 600 Mark. Greifs-
wald: Volksbibliothek mit Lesezimmer des „Gemeinnützigen Ver-
eins"; städtischer Zuschufs 300 Mark, der Kreis spendet 200
Mark. Hamburg: Bücherhalle der „Patriotischen Gesellschaft";
der Staat hat dafür ein Lokal unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Ferner die Eimsbütteler Volksbibliothek, welche ein privates
Unternehmen ist. In Hamburg-Hohenfelde besteht eine kleine,
vom „Bürgerverein" unterhaltene Volksbibliothek. Husum: Volks-
bibliothek des „Vereins für Volkswohl". Jena: öffentliche Lese-
halle und Volksbibliothek des „Lesehallenvereins". Kattowitz:
Volksbibliothek mit Lesehalle, vom Gewerbeverein eingerichtet
und aus Privatmitteln mit städtischem Zuschufs von 500 Mark
pro Jahr und einem eben solchen seitens der Regierung zu Oppeln
unterhalten. Köln: 4 städtische Volksbibliotheken mit einer Lese-
halle. Jahres-Aufwand 6319 Mark. Königsberg i. Pr.: öffent-
liche Lesehalle, gegründet auf Anregung der „Gesellschaft für
Ethische Kultur" imd verbunden mit einer der städtischen Volks-
bibliotheken. Im ganzen bestehen 4 städtische Volksbibliotheken.
Der Jahres-Aufwand der Stadt für diese Bibliotheken einschliefslich
des Zuschusses zur Lesehalle beträgt 1700 Mark. Königshütte
in Oberschlesien: öffentliche Bücher- und Lesehalle, unterhalten
aus Privatmitteln und Zuschüssen der Stadt (300 Mark), der Re-
gierung zu Oppeln und des Bergfiskus. Leipzig: 11 Volks=
bibliotheken, davon 6 vom „Verein Volkswohl" nur für Mitglieder;
eine öffentliche Lesehalle des „Vereins für öffenthche Lesezimmer".