Boekgegevens
Titel: Soziale Pädagogik auf erfahrungswissenschaftlicher Grundlage, und mit Hilfe der induktiven Methode, als universalistische oder Kultur-Pädagogik
Auteur: Bergemann, Paul
Uitgave: Gera: Theodor Hofmann, 1900
Auteursrechten: Zie auteursrechten
Citeerinstructie: Bijzondere Collecties van de Universiteit van Amsterdam, UBM: IWO 670 J 10
URL: http://schoolmuseum.uba.uva.nl/bookid/LCSM_200003
Onderwerp: Pedagogiek: sociale pedagogiek
Trefwoord: Sociale pedagogiek, Handboeken (vorm)
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   Soziale Pädagogik auf erfahrungswissenschaftlicher Grundlage, und mit Hilfe der induktiven Methode, als universalistische oder Kultur-Pädagogik
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§ 60. Öfifentliche Lesehallen und Volksbüchereien. 557
1875 nur 5, 1893 schon 32 solche nützliche Unternehmungen. Nach
Roschers Mitteilungen in den „Bausteinen" waren 1893 in den Amts-
hauptmannschaften Annaberg 95®/o, Marienberg 88"/q, Flöha ßio/^,
Chemnitz 57®/^ aller Gemeinden mit Volksbibliotheken versehen.
Nach Nörrenbergs, in einigen Stücken von mir noch auf
Grund neuerer Mitteilungen ergänzten Angaben in einem Aufsatze
„Die Bücherhallen-Bewegung im Jahre 1897" im März-
April-Heft des sechsten Jahrganges der „Comenius-Blätter für
Volkserziehung" sind in deutschen Städten folgende Bibliotheken
und Lesehallen für weitere Kreise vorhanden. Aachen: Stadt-
bibliothek. Altona: Volksbibliothek, begründet von dem „Orts-
verein für Verbreitung von Volksbildung" und unterstützt von der
Sparkasse. Barmen: Stadtbibliothek mit Lesezimmer. Berlin:
27 städtische Volksbibliotheken, 2 städtische Lesehallen, die Lese-
halle der „Gesellschaft für Ethische Kultur" und die vom Verlags-
buchhändler Heimann gegründete Lesehalle und Bibliothek in
der Alexandrinenstrasse, für welche der Gründer eine Million
Mark bestimmt hat. Bonn: Bücher- und Lesehalle der „Gesell-
schaft Bücher- und Lesehalle". Die Stadt gewährt einen Jahres-
zuschufs von 1100 Mark. Brandenburg: Volksbibliothek des
„Vereins für Volksbibliotheken" mit städtischem Zuschuls von
2000 Mark. Bremen: Volksbibliotheken der Sparkasse, eine
Zentrale und 5 Filialen. Breslau: 6 städtische Volksbibliotheken
und eine städtische Lesehalle; Aufwand dafür 3400 Mark. Brom-
berg: Volksbibliothek und Lesezimmer, persönliches Unternehmen
des Oberbürgermeisters Braesicke; die Stadt stellt zwei Räume,
sowie Heizung und Beleuchtung unentgeltlich zur Verfügung.
Cassel: städtische Volksbibliothek und Lesehalle mit einem
Jahres-Aufwand von 2600 Mark. Charlottenburg: städtische
Volksbibliothek und Lesehalle mit einem Jahres-Aufwande von
15 000 Mark. Danzig: 5 Volksbibliotheken; dafür stehen
jährlich zur Verfügung 500 Mark städtischer Zuschufs und
2000 Mark aus Stiftungsmitteln. Darmstadt: öffentliche Lese-
und Bücherhalle vom „Volksbildungsverein" gegründet zusammen
mit dem „Bezirksverein" und dem „Lokal-Gewerbe- und Handels-
verein"; städtischer Zuschufs 2000 Mark jährlich. Dresden:
12 Volksbibliotheken des „Gemeinnützigen Vereins", 3 Lesehallen
in 3 „Volksheimen" und eine Lesehalle in der Gehestiftung;
städtischer Zuschufs 14 400 Mark, staatlicher Zuschufs 900 Mark
für die Volksbibliotheken. Düsseldorf: 3 städtische Volksbiblio-
theken, 1 mit Lesezimmer; ferner eine Bibliothek des „Central-